Der Naturraum Stromberg-Heuchelberg
Der Stromberg-Heuchelberg ist ein isolierter Zeugenberg im Westen des Südwestdeutschen Schichtstufenlandes und erhebt sich als Keuperinsel aus den Gäulandschaften.
Das kleine Waldbergland umfasst eine Fläche von ca. 350 km² und liegt nördlich der Mittleren und Oberen Enz. Mit 476 Meter ist der Baiselsberg die höchste Erhebung. Von einer gemeinsamen Basis im Westen verlaufen nach Nordosten bis Südosten mehrere durch Täler getrennte Bergrücken.
Die ausgedehnten Wälder nehmen 48 % der Fläche ein. Es handelt sich weit überwiegend um Laubwald. Die Eiche besitzt hier wiederum den weitaus größten Anteil.
An den Südhängen finden sich dank des günstigen Klimas Weinberge. Streuobstwiesen, Grünland und Ackerflächen bilden in den Tälern und an den Talhängen ein kleinstrukturiertes Nutzungsmosaik.
Bedingt durch die Nutzungsstruktur und die Klimaverhältnisse kommen im Stromberg-Heuchelberg zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vor, darunter auch viele seltene und bedrohte Arten. Der ganze Stromberg-Heuchelberg ist als Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 besonders geschützt.
Sowohl Mühlacker als auch Ötisheim liegen am südlichen Rand des Stromberg und am nordwestlichen Rand des Heckengäus.
Letzte Änderung 23.01.2011
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